Archiv für Juli 2012
Mallorca – Urlaub auf der größten Baleareninsel
Alle Jahre wieder lockt die Balearen-Insel Erholungssuchende an. Ungebrochen ist die Beliebtheit des spanischen Eilandes im westlichen Mittelmeer. Dieses Reiseziel verfügt über eine Fülle von Touristenmagneten. Obwohl in einigen Regionen der Massentourismus regiert, gibt es vor allem im Norden und Nordwesten einige ruhige Flecken, die es sich zu erkunden lohnt. Je nach Vorliebe kann man auf der Insel entweder feiern und die Nacht zum Tag werden lassen, sich der Kultur widmen, die herrliche Landschaft mit seltenen Tieren und Pflanzen entdecken oder einfach nur Ruhe und Entspannung genießen.
Der eine räkelt sich bei 40°C faul am Strand in der Sonne oder genießt einen Sprung ins kühle Nass. Kilometerlange und breite Sandstrände bieten hier ideale Bedingungen. Aber auch wassersportliche Aktivitäten, Volleyball, Tennis, Golfen oder Reiten sind unter der besten klimatischen Bedingungen möglich. In den Bergen der Serra de Tramuntana kann man Bergwandern, Klettern oder Fahrrad fahren. Andere Urlauber schauen sich die Vielzahl an Klöstern, Kirchen, Museen und historischen Bauwerken an.
Die Überreste von Festungen, aber auch viele Sakralbauten und Ausstellungen finden sich in der größten Stadt der Insel, die zugleich die Hauptstadt ist. In Palma kann man gepflegt ins Theater gehen. Entzückende Altstädte mit verwinkelten kleinen Gassen locken, wie z. B. Alcúdia mit der beeindruckenden historischen Festung. Wer sich ein Souvenir mitbringen möchte, der hat in zahlreichen Geschäften die Möglichkeit dazu. Auch Alaró hat ein Castell, genauer gesagt Reste davon. Die ehemalige maurische Befestigungsanlage wurde auf dem ca. 820 m hohen Berg Puig Alaro errichtet.
Cap de Formentor mit seinem Leuchtturm gilt als eines der Wahrzeichen der Insel. In der Serra Miliana hingegen entdecken historisch Interessierte ein Ruinenfeld, das als „Es Claper des Gegants“ bezeichnet wird, das „Gebäude der Riesen“ wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts freigelegt und die wenigen erhaltenen Fassaden sind ein beeindruckendes Erlebnis.
Die Naturliebhaber widmen sich den zahlreichen Naturreservaten, -denkmälern und Nationalparks. Ihnen können die Drachenhöhle bei Porto Christo besichtigen oder aber die kleinere Tropfsteinhöhle bei Campagnet. Zwar ist der Eintritt in der Coves de Drac mit 9,50 Euro alles andere als günstig, doch die einmaligen Naturschauspiele, Lichteffekte und die sechs Seen in der Höhle, darunter der größte unterirdische Höhlensee von ganz Europa, wiegen das auf.
Hingegen kann man in der Coves de Campagnet eher die natürliche Schönheit bestaunen, hier gibt es keine Lichtspiele, Bootsfahrten auf dem See und andere Effekte. In der Höhle von Campagnet entdecken die Urlauber bis zu vier Meter lange bizarre Steinsformationen, welche zum Teil nur 4 mm dünn sind. Hinabsteigen können die mutigen Urlauber auch andernorts: in die Schlucht „Torrent de Pareis“, die zu den tiefsten Europas zählt.
Ebenfalls ein natürliches Areal bietet der Naturpark S’Albufera, ein Sumpf mit zahlreichen Tieren und Pflanzen, die nur dort heimisch sind. Hier kann man zahlreiche Vögel, darunter auch seltene Arten, beim Bau des Nests, der Brutpflege, der Versorgung und Aufzucht der Jungen usw. beobachten.
Bekannt ist Mallorca für seine Partys am berühmt-berüchtigten Ballermann, der Partymeile schlechthin. Aber auch sonst gibt es in den Touristenhochburgen der Insel ganze Straßenzüge voller Bars und Discotheken mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm. Viele feierfreudige Jugendliche und Erwachsene zieht es genau deshalb nach Mallorca.